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          • Perspektiven nach dem Mittleren Schulabschluss

          • Berufsberaterin informiert die Klasse 10M

            Wie geht es nach der 10. Klasse weiter? Mit dieser zentralen Frage beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10M auf den letzten Metern ihrer Schulzeit. Unterstützung erhalten sie dabei von Griseldis Fürst, Berufsberaterin der Agentur für Arbeit. In einer kurzweiligen Präsentation gab sie nun nochmals einen anschaulichen Überblick über die vielfältigen Möglichkeiten nach dem Mittleren Schulabschluss.

            Schnell wurde deutlich: Den Jugendlichen stehen zahlreiche Wege offen. Neben der dualen Berufsausbildung, die praktische Erfahrungen im Betrieb mit dem Unterricht an der Berufsschule verbindet, wurden auch schulische Ausbildungswege vorgestellt – insbesondere in sozialen, pflegerischen und gestalterischen Berufsfeldern. Ergänzend informierte Fürst über freiwillige Dienste sowie über Karrierewege im öffentlichen Dienst.

            Ein besonderer Fokus lag auf der Fortsetzung der schulischen Laufbahn. Am Beispiel der Fachoberschule zeigte die Berufsberaterin auf, wie Schülerinnen und Schüler auch nach der 10. Klasse den Weg zum Abitur und zu einem späteren Studium einschlagen können.

            Zum Abschluss stellte Griseldis Fürst die Beratungs- und Unterstützungsangebote der Agentur für Arbeit vor. In anschließenden persönlichen Gesprächen hatten alle Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, individuelle Fragen zu klären und konkrete nächste Schritte zu planen. Die Veranstaltung bot der Klasse 10M eine wertvolle Orientierung und unterstützte sie dabei, passende Perspektiven für den Übergang in Ausbildung oder weiterführende Schulen zu entwickeln.

            -sg

          • Seenotrettung im Fokus: Wenn europäische Werte auf die Realität im Mittelmeer treffen

          • Kapitän Wilko Beinlich zu Gast in der 10M

            Im Rahmen des GPG-Unterrichts erhielt die Klasse 10M besonderen Besuch: Kapitän Wilko Beinlich, langjähriger Nautiker und heutiger Krisenmanager am Bayerischen Zentrum für besondere Einsatzlagen, berichtete über seine Erfahrungen in der zivilen Seenotrettung im Mittelmeer. Sein Vortrag trug den Titel „Seenotrettung – zwischen Humanität und Kriminalisierung“.

            Bereits zu Beginn stellte Beinlich die Thematik in einen politischen und gesellschaftlichen Kontext. Er erinnerte daran, dass die Europäische Union 2012 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde und verband diesen Anspruch mit zentralen Grundwerten wie Menschenwürde, Rechtsstaatlichkeit und Solidarität. Damit schlug er eine direkte Brücke zu den im Lehrplan behandelten Themen Demokratie, Menschenrechte und europäische Werte.

            Anhand seiner Einsätze auf dem Rettungsschiff „Juventa“ in den Jahren 2016 und 2017 berichtete Beinlich konkret von Rettungseinsätzen im Mittelmeer. Er schilderte, warum sich viele Menschen auf den gefährlichen Weg über das Meer machen und welche Rolle das Mittelmeer dabei als Grenze Europas spielt. Die spätere Beschlagnahmung des Schiffes zeigte anschaulich, dass die Hilfe für Menschen in Seenot politisch umstritten ist und nicht immer unterstützt wird.

            Außerdem erklärte Beinlich, welche Pflichten es zur Rettung von Menschen in Seenot gibt und vor welchen rechtlichen Problemen zivile Hilfsorganisationen stehen. So konnten die Schülerinnen und Schüler nachvollziehen, wie Fragen von Recht, staatlicher Verantwortung und humanitärer Hilfe zusammenhängen.

            Der Vortrag stieß bei der Klasse auf großes Interesse und hinterließ spürbare Betroffenheit. Die eindrücklichen Schilderungen machten deutlich, dass die im Unterricht behandelten Inhalte keine abstrakten Konzepte sind, sondern unmittelbare Auswirkungen auf das Leben von Menschen haben. Der Besuch leistete damit einen wichtigen Beitrag zur politischen Bildung und zur reflektierten Auseinandersetzung mit globalen Herausforderungen.

            -sg

          • Berufe mit VR-Brillen erkundet

          • Berufswahl mal aus anderer Perspektive

            Berufe entdecken einmal ganz anders: In dieser Woche hatten unsere Mittelschülerinnen und Mittelschüler die Möglichkeit, mithilfe von VR-Brillen virtuell in die Welt der Ausbildungsberufe einzutauchen. Statt klassischer Informationsmaterialien erkundeten sie Betriebe über 360°-Videos und erhielten so einen realistischen Einblick in verschiedene Arbeitsbereiche.

            Zur Auswahl standen sowohl regionale mittelständische Unternehmen als auch internationale Großkonzerne. Die Schülerinnen und Schüler konnten auf diese Weise unterschiedliche Berufsfelder kennenlernen und sich ein anschauliches Bild vom Arbeitsalltag machen.

            Das benötigte Equipment stammte aus der Medienbox von DEIN ERSTER TAG, die für Schulen ausgeliehen werden kann. Das Set umfasste drei VR-Brillen mit passenden Controllern sowie ein sogenanntes BerUFO, mit dem alle Berufsorientierungsvideos auch über Smartphone oder Tablet angesehen werden konnten.

            Der Ablauf war einfach: VR-Brille aufsetzen, gewünschten Ausbildungsberuf auswählen und los geht’s. Die virtuelle Reise in die Arbeitswelt sorgte nicht nur für spannende Einblicke, sondern auch für großen Spaß und sichtliche Begeisterung bei den Schülerinnen und Schülern.

            Ein gelungenes Projekt, das Berufsorientierung modern, anschaulich und praxisnah erlebbar machte.

            -Jennifer Geiger