• Energie-Bildung an der Grund- und Mittelschule

          • Zahlreiche Aktionen in den Klassen und Energiesparsong

            Mehr denn je ist für uns alle ein sorgsamer Umgang mit Ressourcen und Energie notwendig. Die Klassen der Grund- und Mittelschule haben nun ihr Wissen und ihre Erkenntnisse dazu, also die Bildung über Energie mit all ihren Facetten und Problemfeldern, in vielfältigen Aktionen und Projekten im Rahmen der Themenwochen „Energiebildung“ erweitert.

            Die vierten Klassen legten ihren Fokus besonders auf erneuerbare Energien und Energiesparen. Sie experimentierten mit Solarzellen sowie Windrädern und nahmen auch die Wirkungsweise von Biogasanlagen genauer unter die Lupe. Außerdem starteten sie die Arbeit mit dem Energiesparkalender und der Broschüre „Der Energie-Sparfuchs“. Im Kunstunterricht gestalteten die Kinder Piktogramme zum Energiesparen.

            Experimente zur Stromgewinnung mit Wasser, Wind, Sonne und Biomasse standen für die Schülerinnen und Schüler der 5. Klasse auf dem Stundenplan. Sie gingen ebenso der Frage nach, wie PV-Anlagen vor Ort in bereits bebaute Flächen integriert werden können. Im WG-Unterricht fertigten die Kinder Modelle dazu an und ihre Ideen wurden konkret. So wurde auch das Schulgebäude nachgebaut und mit einer PV-Anlage auf dem Dach versehen.  Festgehalten wurden das neu Gelernte in einem Lerntagebuch.

            Die Klasse 7M befasste mit Energiequellen und legte dabei ihr Augenmerk besonders auf die Stromerzeugung durch Windkraft. In einem Versuch fanden die Schülerinnen und Schüler heraus, welche Technik für die Windenergie nötig ist. Die Frage, ob Windkraftanlagen wirklich so umweltfreundlich seien, wurde ebenso thematisiert wie Vor- und Nachteile eines flächendeckenden Ausbaus von Windrädern.

            Mit umfangreichen Online-Recherchen zu den weitgefächerten Themenbereichen Energiewende, Nachhaltigkeit, Einsparmöglichkeiten im Alltag und Klimawandel setzte die 8. Klasse die Themenvorgabe um. In einem abschließenden Energiequiz konnten die Schülerinnen und Schüler das Gelernte unter Beweis stellen und verschiedene Energieexperten-Levels erreichen.

            Zusammen mit Lehrerin Christiane Maier haben alle Grundschulkinder einen Energiesparsong eingeübt, der bei der Präsentation der Projektergebnisse in der Aula gesungen wurde. Rektorin Yvonne Otten lobte den Ideenreichtum der Kinder und appellierte, das erworbene Wissen über nachhaltiges Handeln künftig sowohl in der Schule, aber auch daheim in den Familien umzusetzen.

            „Das Team Energiewende Bayern besteht aus allen Menschen, die aktiv an der Energiewende in Bayern mitwirken“, heißt es auf der Internetseite des Wirtschaftsministeriums. Viele Gangkofener Schülerinnen und Schüler machen mit und sind somit Teil des Teams Energiewende Bayern geworden.

            -sg

          • Was macht eigentlich ein Bürgermeister?

          • Viertklässler erkunden Rathaus

            Die Antwort auf diese Frage erhielten die Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen der Grund- und Mittelschule Gangkofen in der Woche vor den Allerheiligenferien, als sie zusammen mit ihren Lehrerinnen Christiane Meier, Doris Schoger und Martina Steckermeier das Rathaus besuchten.

            Im Unterricht hatten sich die Kinder seit Beginn des Schuljahres mit dem Thema Gemeinde beschäftigt und der Besuch im Rathaus stellte nun sozusagen den Lokaltermin vor Ort dar.

            Bürgermeister Matthäus Mandl nahm sich viel Zeit und stellte sich als fachkundiger Experte zur Verfügung. Die Schülerinnen und Schüler besuchten die verschiedenen Ämter und bekamen von den Mitarbeitern Einblicke in die vielfältigen Aufgabengebiete. Aufmerksam verfolgten die Schüler, wie die Fingerabdrücke für den Reisepass digital festgehalten werden. Die Kasse mit dem riesigen Tresor weckte ebenfalls großes Interesse bei den Kindern. Die letzte Station des Rundgangs bildete der Sitzungssaal. Hier war genügend Zeit für die vorbereiteten Fragen der Schülerinnen und Schüler, die Herr Bürgermeister Mandl auch gerne beantwortete.

            -ds

          • Neue Schulsanitäter ausgebildet

          • In Kooperation mit dem BRK-Kreisverband ist es gelungen, an der GMS Gangkofen wieder einen Schulsanitätsdienst ins Leben zu rufen. Zwölf Schülerinnen und Schüler aus der Klasse 9M wurden dafür von BRK-Ausbilderin Mary Awad (links im Bild) theoretisch und praktisch geschult. Sie sind nun in der Lage, sachkundig Erste Hilfe zu leisten.

            Im Schulsanitätsdienst engagieren sich an der GMS Gangkofen (von rechts) Lea Lamp, Alina Freitag, Emma Häglsperger, Lena Coccaro, Lorena Zeis, Laura Pitscheneder, Miriam Rinnerl, Laura Deieritz, Sabrina Wagner, Nils Zack, Celina Stoyhe sowie Ajna Smriko.

            Die Schulfamilie bedankt sich für euren Einsatz!

            -sg

          • Viertklässler auf Theaterbesuch

          • Henrietta und die Schatzinsel

            Endlich war es so weit – nach vielen Monaten stand für die Schülerinnen und Schüler wieder ein Theaterbesuch auf dem Programm.
            So machten sich alle vierten Klassen gemeinsam mit den Lehrerinnen Doris Schoger und Martina Steckermeier auf den Weg nach Mühldorf am Inn, um das Präventionstheater "Henrietta und die Schatzinsel" zu besuchen.

            Die Hauptperson Henrietta hat sich in der Schule mit ihren besten Freunden gestritten, und auch ihre Eltern haben keine Zeit für sie – obwohl sie am nächsten Tag auf Klassenfahrt fährt. Ihr Freund Quassel rät ihr zu einer Reise auf eine Schatzinsel. Während der Schatzsuche erfährt Henrietta, dass Freundschaft, Mut und Selbstvertrauen wertvoller sind als alles Gold der Welt.

            Begeistert verfolgten die Schülerinnen und Schüler das Schauspiel auf der Bühne und wurden immer wieder als Zauberer oder Mitakteure in das Stück involviert. Abschließend bedankten sich alle mit anhaltendem Applaus bei den tollen Künstlern.

            -ms

          • Gipfelerlebnis im Bayerwald

          • Klassen 6 und 7M besteigen den Lusen

            Am Mittwoch, den 12.10.2022 fuhren die 6.Klasse und die 7M bei herrlichem Herbstwetter mit dem Bus in den Nationalpark Bayerischer Wald.

            Der Nationalpark wurde bereits 1970 gegründet und ist damit der älteste Nationalpark Deutschlands. Die abwechslungsreiche Wanderung von Waldhäuser zum Gipfel des Lusen zeigt, wie sich der Wald nach dem katastrophalen Borkenkäferbefall in den Neunzigern langsam wieder regeneriert. Der Lusen stellt mit seinen 1373 m die dritthöchste Erhebung des Bayerischen Waldes dar.

            Wir starten die Wanderung oberhalb von Waldhäuser am Wanderparkplatz. Zunächst geht es durch den herbstlichen Wald bei Sonnenschein in 45 Minuten zum nächsten Parkplatz Waldhäuser Kehre, der aber nur mit dem örtlichen Igelbus angefahren werden kann. Von dort geht es leicht bergauf. Schon bald stoßen wir auf ein grünblau schimmerndes Boot, das von einer riesigen hölzernen Hand gehalten wird, die sogenannte Glasarche. Das fast 3 Tonnen schwere Boot steht für die Verbundenheit der Menschen in Deutschland und Tschechien, die durch den eisernen Vorhang lange getrennt waren. Die Schöpfer des Kunstwerkes stammen aus beiden Staaten. Fortan führt der Weg kerzengerade auf den westlich liegenden Gipfel des Lusen. Deutlich ist der nur aus Granitblöcken bestehende kahle Gipfel zu erkennen. Der nächste Abschnitt der Wanderung, die Himmelsleiter, wird noch einmal ein wenig anstrengend für alle. Ohne Kurve führt der Weg steil bergauf und fordert von einigen Schülern nicht nur Kondition, sondern auch die Überwindung ihrer Höhenangst. Gott sei Dank ist der aus riesigen Granitblöcken bestehende Gipfel schnell erreicht. Weit reicht der Blick auf die umliegenden Berge des Bayrischen Waldes. Schön ist im Nordwesten der Rachel zu erkennen, im Südosten mit dem Plöckenstein und dem Dreisesselberg Grenzberge im Dreiländereck. Auch auf der rein tschechischen Seite sind eine Vielzahl an Gipfeln des Nationalparks Böhmerwald zu erkennen.

            Im Süden befindet sich gleich unterhalb des Gipfels das Lusen-Schutzhaus. Wir steigen die wenigen Meter bergab. Über den Winterweg spazieren wir danach gemütlich zur Igelbus-Haltestelle Waldhausreibe. Von dort folgten wir der Straße zurück zum Bus.

            -vh